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Eisschnellläuferin Claudia Pechstein erhält im Kampf gegen ihre zweijährige Dopingsperre Unterstützung aus der Wissenschaft. Blut-Experten haben die Berlinerin jetzt nachdrücklich entlastet.
Ihre Auffälligkeiten passten nicht zu Doping, erklärte Gerhard Ehninger, der Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie, am Donnerstag in der Online-Ausgabe der "Süddeutschen Zeitung". Mit großer Wahrscheinlichkeit handele es sich um eine angeborene Störung im Aufbau der roten Blutzellen.
Ehniger will am Montag mit zwei weiteren führenden Hämatologen auf einer Pressekonferenz in Berlin den Nachweis führen, dass Pechsteins Zwei-Jahres-Sperre aus medizinischer Sicht haltlos ist. Pechstein, die jegliche Doping-Vorwürfe bestreitet, wird bei der Pressekonferenz anwesend sein.
Die 38-Jährige ist wegen erhöhter Retikulozytenwerte für zwei Jahre gesperrt worden. Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) bestätigte die Sperre am 25. November 2009.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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